Adenauer­allee: Mehr Zeitverlust akzeptabel?

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Für weniger
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Aus­gewogene Verkehrs­politik für mehr Kauflust!

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Verkehrsumfrage Der Wirtschaft

Ein Großteil der Unternehmen sieht Verkehrssituation kritisch

Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und die Kreishandwerkerschaft Bonn•Rhein-Sieg haben im Frühjahr 2023 unter ihren Mitgliedern eine Umfrage zur Verkehrssituation in der Region durchgeführt. 1.300 Betriebe haben sich beteiligt. Gefragt wurde unter anderem, wie der Verkehrsfluss und die Erreichbarkeit der Betriebsstätten wahrgenommen werden, wie sich die Verkehrswende auf Unternehmen und Handwerksbetriebe in der Region auswirkt und wo die Unternehmen Lösungsansätze sehen.

Zentrales Ergebnis der Umfrage ist, dass ein Großteil der teilgenommenen Betriebe unzufrieden mit der Verkehrssituation in der Region und deren Entwicklung in den vergangenen Jahren ist. Dies gilt insbesondere für den Pkw- und Lkw-Verkehr, der für die meisten Unternehmen bei der betrieblichen Mobilität von großer Bedeutung ist. So sind 73 Prozent der befragten Unternehmen der Meinung, dass sich die Situation für Pkw und Lkw in den letzten fünf Jahren verschlechtert hat. Gleichzeitig messen 82 Prozent der Unternehmen diesen Verkehrsmitteln eine hohe bis sehr hohe Bedeutung für ihre betrieblichen Abläufe bei. Insbesondere für das Handwerk ist die Situation schwierig, da die Betriebe auf Pkw und Lkw angewiesen sind und nur begrenzt auf Alternativen ausweichen können. Homeoffice ist im Handwerk, bei produzierenden Unternehmen und im Einzelhandel in den meisten Fällen nicht möglich und stellt daher keine Alternative dar. Die größtenteils negative Einschätzung der Befragten spiegelt sich auch in einem pessimistischen Zukunftsbild wider: 40 Prozent der Unternehmen befürchten aufgrund der Verkehrslage künftig eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation, 7 Prozent sehen ihren Betrieb sogar in seiner Existenz bedroht.

Vorfahrt Vernunft setzt sich deshalb für eine wirtschaftsfreundlichere Umsetzung der Verkehrswende ein und plädiert für eine gleichberechtigte Verbesserung bei allen Verkehrsmitteln, indem die Infrastruktur ausgebaut wird. Vorfahrt Vernunft unterstützt viele Maßnahmen der Verkehrswende. Auch die befragten Unternehmen messen dem ÖPNV mit 43 Prozent und dem Fahrrad mit 31 Prozent eine hohe Bedeutung bei. Es muss allerdings berücksichtigt werden, dass nicht alle Wirtschaftsverkehre von der Straße auf andere Verkehrsmittel verlagert werden können. Die Verkehrswende muss daher vernünftig und durchdacht angegangen werden und vor allem die regionale Wirtschaft im Blick behalten.

Ergebnisse Verkehrsumfrage

Meinungsbild in den Wirschafts­organisationen

Neben der Verkehrsumfrage gründet sich die Kampagne Vorfahrt Vernunft auch auf Positionspapiere der einzelnen Wirtschaftsorganisationen. Diese Positionspapiere werden in der ehrenamtlich aktiven Unternehmerschaft erarbeitet und durch die jeweiligen Gremien beschlossen. So werden diese Papiere bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg beispielsweise durch die Ausschüsse erarbeitet und durch die Vollversammlung beschlossen. Die Positionspapiere gehen auch auf bereits bekannte Mindermeinungen ein und gehen auf die Anforderungen der regionalen Wirtschaft an Infrastruktur, Politik und Flächen ein.

 

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