Adenauer­allee: Mehr Zeitverlust akzeptabel?

Ja zur Bonner Verkehrswende,
aber durchdacht.

Raus aus
dem Stau!

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Aktuelle Verkehrskarte

Baustellen
besser
managen!

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Aktuelle Verkehrskarte

Parkplätze
retten!

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Für weniger
2. Reihe!

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Aus­gewogene Verkehrs­politik für mehr Kauflust!

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PKW / LKW

Der motorisierte Individualverkehr (MIV) hat einen Anteil von bundesweit etwa 43 % am Verkehrsaufkommen, unter Zurechnung der MIV-Mitfahrer sogar von 57 %, und stellt somit das beliebteste Verkehrsmittel dar. Er ist für viele Personen und Strecken das schnellste Verkehrsmittel, teils aufgrund von fehlenden Alternativen. Zugleich ist sein Schadstoffausstoß pro zurückgelegten Personenkilometer im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln ungünstiger, aber wegen Elektroautos auch rückläufig. Die durch den MIV genutzte Straßeninfrastruktur ist in der Region Bonn/Rhein-Sieg zu den Hauptverkehrszeiten oftmals überlastet. Sie wird vom MIV, aber auch teilweise vom ÖPNV und dem Fahrrad genutzt, sodass ein Stau in der Stadt auch die Zuverlässigkeit der Bus- und Straßenbahnverbindungen beeinträchtigt. Die folgenden Vorschläge stellen aus Sicht von Vorfahrt Vernunft einen geeigneten Ansatz dar, um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Erreichbarkeit der Gewerbestandorte zu erhalten.

Unsere Vorschläge:

  • Ampelkreuzungen durch Kreisverkehre ersetzen

    Es sollten grundsätzlich alle Ampelkreuzungen überprüft werden, ob sie durch Kreisverkehre ersetzt können. Hierbei ist auf eine ausreichende Dimensionierung für den Schwerlastverkehr zu achten. Vorfahrt Vernunft ist sich bewusst, dass die Herstellung von Kreisverkehren mit höheren Kosten als Ampelkreuzungen verbunden ist, gleichwohl bieten Kreisverkehre ein höheres Potenzial, um den Verkehrsfluss zu beschleunigen, Wartezeiten zu reduzieren und Emissionen zu verringern.

  • Verkehrsvolumenabhängige Ampelschaltungen einrichten

    Ein Ersatz von Ampelkreuzungen ist nicht an allen Stellen möglich bzw. praktikabel. Damit der Verkehrsfluss dennoch beschleunigt werden kann, spricht sich Vorfahrt Vernunft für intelligente, an das Verkehrsvolumen angepasste Ampelschaltungen aus.

  • Anzahl Fahrspuren nach Tageszeit wechseln

    Die Straßenverkehrsinfrastruktur wird in Abhängigkeit von der Tageszeit unterschiedlich stark ausgenutzt. Dies gilt insbesondere für die Fahrtrichtung einzelner Verbindungen. Vorfahrt Vernunft setzt sich für eine Prüfung des Fahrtrichtungswechsels einzelner Spuren in Abhängigkeit des erwarteten Verkehrsvolumens ein (sogenannte One-Way-/Three-Way-Lösung).

  • Ebenerdige Schienenüberquerungen mit Schranken durch Unterführungen ersetzen

    Bei bestehenden ebenerdigen Schienenüberquerungen mit Schranken sollten grundsätzlich überprüft werden, ob sie durch eine Unterführung ersetzt werden können. Der Tunnel muss ausreichend für den Schwerlastverkehr dimensioniert sein, zukünftige Schienenquerungen sollten grundsätzlich nicht ebenerdig angelegt werden, sodass der Verkehrsfluss nicht vermindert wird.

  • Bypässe erhalten, Stauresilienz erhöhen

    Stauanfälligkeit des nachgelagerten Verkehrsnetzes wird durch die Verkehrsberuhigung von Ausweichrouten abseits der Hauptverkehrsstraßen erhöht. Diese Ausweichrouten werden aber auch zukünftig bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen benötigt. Vorfahrt Vernunft setzt sich für den Erhalt von entsprechenden Bypässen ein, um den Verkehrsfluss zu erhalten. Die Auswirkungen einer verkehrsberuhigenden Maßnahme auf das gesamte Verkehrsnetz sollte zuerst geprüft werden.

  • Umweltspuren für Wirtschaftsverkehr öffnen

    Vorfahrt Vernunft unterstützt Maßnahmen zur Förderung von umweltfreundlicheren Alternativen zum Kfz. Dazu zählen sogenannte Umweltspuren auf den Fahrbahnen, die den ÖPNV beschleunigen können. Zu einer unverhältnismäßigen Benachteiligung von Kfz darf es dabei nicht kommen. Daher sollten Ausnahmeregelungen für die Nutzung der Fahrspuren durch Wirtschaftsbetriebe geprüft werden, um den Wirtschaftsverkehr nicht auszubremsen. Hierzu zählen aus Sicht von Vorfahrt Vernunft beispielsweise Handwerker, Pflegedienste oder auch Taxis.

  • Verkehrsprojekte umgehend planen und umsetzen

    Einzelne Verkehrsprojekte sind ein Teil des Gesamtgefüges und erzeugen Abhängigkeiten in der Folgeplanung. Die Projekte sollten daher umgehend geplant und umgesetzt werden, so dass es zu möglichst geringen Einschränkungen für den Wirtschaftsverkehr kommt. Planungs- und baubedingte Verzögerungen sind insbesondere zu vermeiden, wenn hierdurch Ablastungen oder Sperrungen von Strecken die Folge sind. Zu den bedeutsamsten Straßeninfrastrukturprojekten in der Region Bonn/Rhein-Sieg zählt Vorfahrt Vernunft

    • Zügiger sechsstreifiger Ersatzneubau des Bonner „Tausendfüßlers“ mit Standstreifen,
    • Schneller Abschluss der Gesamtmaßnahme „Viktoriabrücke“ mit Rampe, sowie
    • Ersatzneubau „Endenicher Ei“

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Bonn, es ist Zeit, die Initiative zu ergreifen und für Vernunft im Verkehr zu sorgen. Staus, Baustellen, Verzögerungen und Parkplatzprobleme – diese täglichen Herausforderungen kennen wir alle. Seien Sie ein Teil der Veränderung und Gestalten Sie aktiv mit. Laden Sie Bilder von Ihren täglichen Herausforderungen im Verkehr auf unserer Webseite hoch. Machen Sie das Problem sichtbar. Unser Ziel ist es, die Verkehrssituation für Unternehmen vor Ort zu verbessern. Unser Ansatz: gute Verkehrspolitik wird am besten dialogorientiert und ideologiefrei gemacht. Nehmen Sie jetzt aktiv an der Gestaltung unserer Verkehrszukunft teil.

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